NKF-Glossar
Niederstwertprinzip
Bilanzierungsgrundsatz, der besagt, dass Vermögensgegenstände, für die mehrere Wertansätze in Frage kommen, grundsätzlich mit dem niedrigsten Wert zu bilanzieren sind, um eine verlustfreie Bewertung zu gewährleisten.
» WeiterlesenNormalkosten
Kosten, die sich aus der Durchschnittsbildung (Normalisierung) der Istkosten vergangener Perioden ergeben. Man kann auch sagen, Normalkosten sind von Zufälligkeiten und Schwankungen bereinigte Istkosten. Normalkostenrechnung Vollkostenrechnungssystem, das mit Normalkosten arbeitet. Sie arbeitet mit festen Verrechnungspreisen bzw. mit normalisierten Kosten- und/oder Kalkulationssätzen. Sie erfordert in der Buchhaltung die Einführung eines „Differenzkontos“, da die Istwerte oft von den Normalwerten abweichen.
» WeiterlesenNutzwertanalyse
Verfahren zur Bewertung und Auswahl komplexer Projektalternativen, die der Verwirklichung verschiedener Ziele mit im Allgemeinen unterschiedlicher Bedeutung dienen. Bei der Anwendung der Nutzwertanalyse werden die Wirkungen einer jeden Projektalternative im Hinblick auf jedes zu berücksichtigende Ziel ermittelt. Die so erfassten Zielerreichungen einer jeden Alternative werden danach gemäß der den einzelnen Zielen beigemessenen Bedeutsamkeit gewichtet und zu einem Gesamtwert, dem Nutzwert, zusammengefasst. Von allen untersuchten Maßnahmen ist dann diejenige auszuwählen, die den höchsten Nutzwert aufweist.
» WeiterlesenOffene-Posten-Verwaltung
Festlegung, dass die Posten eines Kontos durch andere Posten des Kontos ausgeglichen werden müssen. Der Saldo der am Ausgleich beteiligten Posten muss Null ergeben. Der Kontensaldo ergibt sich dadurch stets aus der Summe der offenen Posten.
» WeiterlesenOperationalisierung
operativ
Konkret, unmittelbar wirkend, kurz- und mittelfristig ausgerichtet, quantitativ. Im Gegensatz dazu: strategisch.
» WeiterlesenOpportunitätskosten
Keine real entstandenen Kosten, sondern vielmehr ein entgangener Nutzen, der dadurch entsteht, dass eine Handlungsmöglichkeit bzw. Alternative nicht gewählt wurde. Sie können als entgangener Gewinn oder als entgangene Umsätze aus nicht getätigter alternativer Investitionsmöglichkeit interpretiert werden. Das Opportunitätskostenprinzip kann bei allen finanzwirtschaftlichen Fragestellungen im Hinblick auf eine optimale Anlagenentscheidung angewandt werden.
» WeiterlesenOutcome
Die mit der Leistung erzielte Wirkung. Hierbei werden die gewünschten Ergebnisse beschrieben und dabei die erwarteten Standards und Indikatoren zur Messung der Zielerreichung vorgegeben. siehe auch: Output, Input
» WeiterlesenOutput
Die in einer Zeiteinheit hergestellte Menge an Gütern und Dienstleistungen. Siehe auch: Input, Outcome, Outputorientierte Steuerung
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